medienrecht

Statistisches Bundesamt: Hatespeech 2025 auf dem Vormarsch

27. Februar 2026 1 Min. Lesezeit
KI-generiertes Bild

Wie das Statistische Bundesamt berichtet, haben im Jahr 2025 42 % der Internetnutzenden in der Europäischen Union auf Webseiten oder in den sozialen Medien Hatespeech wahrgenommen. Bei der letzten Erhebung im Jahr 2023 hatte der Anteil noch bei 37 % gelegen.

Häufigstes Angriffsziel von feindseligen oder erniedrigenden Beiträgen und Kommentaren waren dabei politische Ansichten (80 %, 2023: 73 %).

Auch in anderen Bereichen ist die Zahl der Angriffe in 2025 gestiegen:

  • Angriffe wegen ethnischer Herkunft beziehungsweise rassistischer Äußerungen: 60 % (2023: 53 %).
  • Angriffe wegen der sexuellen Orientierung: 55 % (2023: 52 %)
  • hinsichtlich Religion oder Weltanschauung: 54% (2023: 46 %).
  • Angriffe aufgrund des Geschlechts: 40 % (2023: 36 %)
  • Angriffe wegen Behinderung: 27% (2023: 25 %)

Diese Zahlen gehen auf eine für die Bevölkerung in Deutschland im Alter von 16 bis 74 Jahren repräsentative Haushaltsbefragung zurück, die seit 2002 in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union durchgeführt wird und in Deutschland seit 2021 Teil des Mikrozensus ist (Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in privaten Haushalten).

 

Sie sind ebenfalls Opfer von Hatespeech und/oder Fake-News geworden?

Verlieren Sie keine Zeit und kontaktieren Sie mich für eine unverbindliche Erstberatung.

Als erfahrener Anwalt im Medienrecht helfe ich Ihnen, Ihre Persönlichkeitsrechte zu wahren und setze Ihre Ansprüche gegenüber Tätern und/oder Plattformen konsequent durch.